Wittkamp-Ausstellung eröffnet: „Wenn beide Eltern Enten sind“

Lüdinghausen – WN vom 13. Juni 2017

Mit rund 200 Exponaten glänzt die Werkschau von Annette, Frantz und Julia Wittkamp, die am Sonntag eröffnet wurde. Bis zum 27. August sind die Arbeiten der Künstler-Familie auf den Burgen Lüdinghausen und Vischering zu sehen.

Von Jule Zentek

Die Sitzplätze waren längst vergeben, und auch die Stehplätze wurden knapp im Kapitelsaal, als am Sonntagabend der Kreis Coesfeld und das KAKTuS Kulturforum zur Ausstellungseröffnung einluden. Der große Ansturm hatte dabei wohl vor allem mit dem Interesse an den Künstlern zu tun: Annette,Frantz und Julia Wittkamp, die seit Jahren fester Bestandteil der Lüdinghauser Kunstszene sind. „In 38 Jahren habe ich diesen Raum nicht so voll erlebt“, freute sich Günter Trunz, Vorsitzender des KAKTuS. Seinen Dank richtete er an das Kunstteam des Kulturvereins, das die Ausstellung mit rund 200 Exponaten der Wittkamps organisiert hatte.

Gedichte und Wortspiele

„Diese Ausstellung zeigt die kulturelle Vielgestalt unserer Region“, lobte Bürgermeister Richard Borgmann, ehe Frantz Wittkamp sein Wort an die Gäste richtete. Passend zum Titel der Ausstellung „Wenn beide Eltern Enten sind . . .“ gab der Künstler eine Rede, bestückt mit einigen seiner Gedichte und Wortspielen, zum Besten. Mit seiner gewohnt charmanten und humorvollen Art sorgte Wittkamp für gute Stimmung und brachte sogar den gesamten Saal zum Singen. „Wir sind doch alle Enten hier“, scherzte der Künstler anschließend. Nach der Eröffnung auf der Burg Lüdinghausen und einem Rundgang durch den dortigen Teil der Ausstellungen, führte Borgmann die Gruppe zur Burg Vischering. Ehe die Besucher die Illustrationen, Skizzen und Zeichnungen der Künstlerfamilie bestaunen konnten, sorgte der Kinderchor „Glockenkinder“ unter Leitung von Sigrid Hartmann für musikalische Beiträge mit künstlerischer Note. Denn bei den Liedern handelte es sich um Gedichte von Wittkamp, die von der Pianistin Natalyia Frenzel aus Augsburg vertont wurden. Frenzel trat gemeinsam mit dem Chor im Museum der Burg Vischering auf.

Dort begrüßte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr im Namen des Kreises Coesfeld, die weit über 100 Gäste. Schulze Pellengahr dankte den Leihgebern und Organisatoren und erinnerte an die Versteigerung des Titel-gebenden Bildes der Ausstellung, die bis zum 27. August läuft. „Wir sehen hier ein großes Gemeinschaftsprojekt“, lobte Uta Schneider von der Regionale-Agentur die gelungene Zusammenarbeit von Kreis und KAKTuS. Die Ausstellung soll die Verbindung der Burgen und der Altstadt unterstreichen und damit das Ziel des Regionale-Projekts unterstützen. Schließlich stießen Freunde der Kunst und der Familie Wittkamp gemeinsam auf die gelungene Eröffnung an.

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