Das Glück liegt in Bersenbrück, weiß Sparkassen-Max

BRONZEPLASTIK-TRIO DER KREISSPARKASSE KOMPLETT

NOZ vom 21.05.2014 – von Martin Schmitz

Ihr 125-jähriges Bestehen hatte die Kreissparkasse mit vielen kleinen und großen Extras für die Region gefeiert. Kunst im öffentlichen Raum gehört dazu. Nach der „Blumenjule“ vor der Geschäftsstelle Quakenbrück und der „Geldlotte“ erhielt nun auch die Zentrale in Bersenbrück eine Bronzeplastik, geschaffen vom Künstlerehepaar Annette Wittkamp-Fröhling und Frantz Wittkamp.

Max sitzt vor der Westfassade des Sparkassengebäudes und studiert mit fröhlicher Gelassenheit sein Sparbuch. Er erfreut nicht nur das Auge, sondern auch das Herz, sagt Sparkassenvorstand Bernd Heinemann. Ein Blick über Max’ Schulter lohnt sich nämlich, denn „Malerpoet“ Frantz Wittkamp hat Gedichtzeilen zwischen die Zahlenkolonnen im Sparbuch geschmuggelt. Unter anderem auch den Vers vom Glück in Bersenbrück. Der Reim ginge auch mit dem Wort „Quakenbrück“ „auf, sagt der Künstler. Glück reimt sich aber leider nicht auf seinen Heimatort Lüdinghausen, bedauert er.

Christian Klütsch erinnert die Figur an Kindheitstage, an das kleine Glück am Weltspartag, an dem Kinder und Jugendliche ihre Spardose zum Institut trugen und mit einem kleinen Geschenk wieder abzogen. „Wer früh zu sparen beginnt, kann es zu etwas bringen“, sieht er als den Kern der Glücksbotschaft, die Sparkassen-Max in Bersenbrück verkündet.

Eine Botschaft, für die nicht nur Heinemann empfänglich ist. Verwaltungsratsvorsitzender Volker Neumann findet den kleinen Max „rundum gelungen“, und das bezieht er auch auf die gesamte Trio von Bronzeplastiken. Die Geldlotte werde jedenfalls „gut angenommen“, hat der Bramscher beobachtet, sei begehrtes Fotoobjekt.

Mal sehen, wie die Bersenbrücker ihren Max ins Herz schließen. Die Brückenbauer um die Ecke vorm Rathaus zum Beispiel bekommen zur Reggae Jam regelmäßig Bierflaschen in die Hand und dürfen sich zuprosten.

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